Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung

Projektförderungen der Umwelt zuliebe

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Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung wurde 1989 vom Land Niedersachsen mit dem Ziel gegründet, die heimische Natur- und Kulturlandschaft zu schützen, zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Durch die Stiftung werden nachhaltige Projekte von gemeinnützigen Organisationen im Umwelt- und Naturschutz gefördert – unter anderem in den Bereichen Biotopvernetzung, Artenschutz, Kleingewässer, Streuobstwiesen, Bienen und Hummeln. Ebenso unterstützt die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung Schutz, Pflege, Entwicklung und Regeneration von Ökosystemen.

Die gemeinnützige Stiftung setzt sich darüber hinaus für die Förderung des Umweltbewusstseins und der umweltpädagogischen Arbeit ein. Bei den 1.109 in ganz Niedersachsen geförderten Projekten im Jahr 2024 legt die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung großen Wert darauf, dass die nachhaltige Wirkung und Langfristigkeit der Projekte von Anfang an mitgedacht wird. Ehrenamtliches Engagement und aktiver Naturschutz bilden ebenfalls Grundlagen der Förderung.

Seit Beginn von BINGO! – Die Umweltlotterie konnten von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung mit etwa 210 Mio. € über 22.100 Umweltprojekte in Niedersachsen realisiert werden.


Umweltbildung im Biotop am Deutschen Primatenzentrum

Fördersumme: 5.630,00 € | Projektlaufzeit: März 2023 bis Mai 2024

Am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen ist von 2023 bis 2024 ein 1,4 Hektar großes Biotop zum Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten entstanden. Es dient zugleich als Ort der Umweltbildung – sowohl für Mitarbeitende des Göttinger Nordcampus, welcher zum DPZ und der Georg-August-Universität Göttingen gehört, als auch weitere interessierte Gruppen.

Zur Förderung dieses Bildungsangebots wurden Informationsmaterialien angeschafft und Pflegemaßnahmen zur langfristigen Weiterentwicklung des Biotops umgesetzt. Für Führungen und Workshops stehen nun zwei große und zehn kleine Informationstafeln, ein Holzschuppen zur Lagerung von Werkzeugen, eine Aluminiumbox für Saatgut und Bildungsmaterialien sowie ein Fledermausdetektor zur Verfügung.

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Der Eingang des DZP-Biotops: Dieses bietet Lebensraum für Pflanzen, Tiere und andere Lebewesen. Ziel eines Biotops ist es, die Natur zu erhalten oder wiederherzustellen, damit heimische Arten überleben und sich entwickeln können.

Naturnaher Umbau im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel

Fördersumme: 9.900,00 € | Projektlaufzeit: Februar 2023 bis Juli 2024

Der „Aktion Fischotterschutz e. V.“ hat den Hankensbütteler Bach, der das Otter-Zentrum Hankensbüttel auf einer Länge von 145 Metern durchfließt, ökologisch aufgewertet und renaturiert. Insbesondere der Austausch einer naturfernen hin zu einer naturnahen Uferbefestigung stand dabei im Mittelpunkt. Auf einer Länge von 50 Metern wurden die noch bestehenden und teilweise abgängigen Betonkantensteine entfernt und eine gewässerbegleitende Bachflora geschaffen.

Da das Ufer stellenweise erosionsgefährdet ist, arbeitete der Verein ergänzend mit Röhrichtwalzen (auf einer Länge von 75 Metern) und Röhrichtmatten (auf einer Länge von 45 Metern). Ebenfalls abgängig war die Kescherstelle, an der regelmäßig Umweltbildungsmaßnahmen stattfinden. In den letzten Jahren sackte diese vermehrt ab und wurde nun durch eine Reihe aus Holzpfählen stabilisiert.

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Die Bepflanzung des Hankensbütteler Bach im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel.
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