Im Herzen Ostfrieslands nördlich von Emden liegt nur fünf Kilometer von der Küste entfernt das kleine Örtchen Visquart. Mitten im Dorf darf die Kirche und ihr separater Glockenturm nicht fehlen – doch über die Jahrhunderte haben der ständige salzige Westwind und Väterchen Frost dem romanischen Backsteindenkmal hart zugesetzt.

Mehr als 430 denkmalgeschützte Objekte gefördert

Am Erhalt der heutigen evangelisch-reformatorischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) nicht zuletzt dank zahlreicher Spenden und den Zweckerträgen der GlücksSpirale. Insbesondere der Dachreiter an der westlichen Firstspitze und das Sandstein-Zifferblatt mit Inschriften, Wappen und ein Köpfchen im Giebel machen den langgestreckten Backsteinbau zu etwas Besonderem.

Die Historie der Kirche Krummhörn-Visquart

Glockenturm in Visquard

1300
wurde der Glockenturm erbaut

Orgel der Kirche in Visquard

1680
aus diesem jahr stammt die Orgel

Kanzel der Kirche in Visquard

1727
wurde die Kanzel erbaut

Auch der Orgelprospekt von 1680 im Inneren der Kirche sowie zwei Herrenstühle mit Baldachin zu beiden Seiten der Orgel sowie die prächtige Kanzel von 1727 sind bemerkenswert.

Die evangelisch-reformatorische Kirche Krummhörn-Visquard zählt zu den über 430 Objekten, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Zweckerträgen der Lotterie GlücksSpirale alleine in Niedersachsen fördern konnte.

Die GlücksSpirale wurde 1970 eingeführt, um die Bauten der Olympischen Sommerspiele 1972 in München und Kiel mitzufinanzieren. Die Zweckabgaben der Lotterie – seit ihrem Bestehen bundesweit insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro – werden für gemeinnützige Projekte insbesondere in den Bereichen Sport, Denkmalschutz und Wohlfahrt sowie für Projekte regionaler Organisationen verwendet.